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Kunstprojekt der ZEIT: Heute malen, morgen staunen

Die Grundschule der Deutschen Schule Prag macht mit beim weltweiten Kunstprojekt der Wochenzeitung DIE ZEIT. Worum es dabei geht, erfahrt ihr im dazugehörigen Ausschreibungstext:

Das Coronavirus stellt das Leben auf den Kopf – wie geht es euch Kindern damit? Mal dazu ein Bild und werde Teil unseres weltweiten Kunstprojekts! Überall sollen Kinder diese Tage mit Pinsel, Stiften und Papier für die Zukunft festhalten.

Stell dir vor, du könntest in eine Zeitmaschine steigen und mit ihr in die Zukunft reisen, sagen wir, ins Jahr 2050. Du selbst bist dann längst erwachsen, und die verrückten Tage, die wir wegen des Coronavirus durchleben, sind lange vorbei. An was aus dieser Zeit wirst du dich dann wohl erinnern? Weißt du noch, wie ihr Ostern gefeiert habt? Welche lustigen Momente es gab, als alle zu Hause bleiben mussten? Erinnerst du dich, wie viele Wochen du deine Großeltern nicht gesehen hast und wie lang deine Haare waren, weil du nicht zum Friseur gehen konntest?

Warum sollte das in der Zukunft irgendwen interessieren, fragst du? Weil schon heute feststeht, dass die Corona-Krise in die Geschichtsbücher eingehen wird. Auch wenn du dir vielleicht einfach nur wünschst, dass der ganze Spuk schnell zu Ende ist, erlebst du gerade eine Zeit, die Erwachsene "historisch" nennen; eine Zeit, an die sich die Menschen noch lange erinnern werden.

Man wird leicht nachlesen können, was etwa Politiker und Wissenschaftler gesagt und getan haben. Sie treten ja tagtäglich in den Nachrichten auf. Aber wie erlebst du die Corona-Tage? Wie geht es all den anderen Kindern in der Welt?

Das wollen wir wissen und in einem großen Kunstprojekt für die Zukunft festhalten. Gemeinsam mit dem Internationalen Kinderkunstmuseum in Oslo und Unterstützern in anderen Ländern rufen wir zur großen Mal-Aktion auf. Und du kannst Teil davon sein!


Mal für uns!

Herauskommen soll ein Bild – wie groß, wie bunt, ob gemalt, gezeichnet, gesprüht oder als Collage geklebt, das entscheidest alles du. Und auch, was darauf zu sehen ist. Vielleicht stellst du dir das Virus auf eine spezielle Art vor, und malst einen Comic zu dem fiesen Ding. Vielleicht zeichnest du, was du siehst, wenn du aus deinem Fenster schaust. Oder du versuchst deine Gefühle mit Farben darzustellen und malst, was dich gerade fröhlich macht, was dich ängstigt, was du vermisst. Oder dein Bild zeigt einen schönen Moment, den du niemals vergessen willst. Natürlich kannst du auch im Kopf schon mal auf Zeitreise gehen und ein Bild dazu malen, was du dir für die Zukunft nach Corona wünschst.


Schick uns dein Kunstwerk!

Dein Bild ist fertig? Super, dann her mit einer digitalen Kopie. Mach ein Foto deines Kunstwerks oder scanne es ein (bestimmt helfen deine Eltern), schick es bis zum 18. Mai 2020 per E-Mail an Herrn Römer aus der Bibliothek Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und poste es auch gleich noch mit dem Hashtag #kidspaintcorona bei Instagram. Herr Römer wird die Bilder sammeln und an die ZEIT-Redaktion weiterleiten.

Wichtig: Künstler geben ihren Werken oft einen Titel. Schreib auch du in der Mail dazu, wie dein Bild heißt oder was du gemalt hast. Außerdem brauchen wir unbedingt deinen Namen und dein Alter, wenn möglich auch eine Telefonnummer, unter der wir dich erreichen können, und deinen Wohnort.


Wir zeigen Dein Bild dem Rest der Welt!

Auf der Website des Kinderkunstmuseums werden in den kommenden Wochen einige Bilder gezeigt. Unter www.barnekunst.no/en kannst du deins suchen und dir ansehen, was Kinder in anderen Ländern gemalt haben. Mitte Juni machen wir dann gemeinsam mit den Osloer Kollegen aus allen Bildern eine internationale Kinderkunst-Ausstellung, die im Internet und in verschiedenen Zeitungen zu sehen sein wird – natürlich auch hier auf dieser Seite. Zum Ende des Jahres soll es dann eine echte Ausstellung im Kinderkunstmuseum geben.

Stell dir vor, du reist mit einer Zeitmaschine in die Zukunft und siehst dort Bilder über diese verrückte Corona-Zeit, darunter deins. Das könnte wahr werden. Zumindest der Teil mit dem Bild.