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Mit Erasmus+ im Erzgebirge

Zu Beginn des Schuljahres fuhr die 4. Klasse im Rahmen ihres Erasmus- Projekts zum Thema „Nachhaltigkeit: Erhaltung des regionalen, technischen Erbes“ ins sächsische Erzgebirge. Hier erwartete die Kinder ein abwechslungsreiches und erlebnisorientiertes Programm rund um den Bergbau und die damit verbundene Technik.

Im Technischen Museum Siebenschlehener Pochwerk bekamen sie einen Einblick in die Verarbeitung von Kobalterz, konnten die noch funktionierende Pochanlage bestaunen und mit einem Schlägel ausprobieren das Erz zu pochen. So konnten sich alle besser vorstellen, wie beschwerlich die Arbeit früher war. Viele Kinder waren davon beeindruckt, dass dieses Werk von einem Wasserrad angetrieben wurde und ein Wasserkanal vom Waldteich zum Pochwerk aus Holz erbaut wurde.

Darauf aufbauend fuhren wir am nächsten Tag in das Schaubergwerk „Herkules- Frisch- Glück“. Ausgestattet mit Helm und Geleucht erwartete uns eine aufregende und sehr interessante Zeitreise in die Welt der Bergleute.

Welche Auswirkungen der Bergbau auf den Wald hatte und was bis heute zum Natur- und Landschaftsschutz getan wird, erfuhren die Kinder bei einer Waldwanderung mit dem Förster der Region.

Das Motto „Lernen durch Erleben“ wurde mit dieser Fahrt aktiv umgesetzt und wird den Kindern lange in Erinnerung bleiben.