Das Happening 2017

Aktualisiert 18.05.2017

Nach langer Zeit war es nun endlich wieder soweit. Die (offiziell) ultimativ allerletzte Klausur unseres Lebens war geschrieben, und es war nun, am 4. Mai, allerhöchste Zeit für „das Happening“; die Vorstellung unserer Kunst- und Musikprojekte.

Dank Herr Beyers Ansage handelte es sich dieses Jahr um das bislang größte „Happening“. Insgesamt waren um die 150 Gäste – Schüler, Lehrer und Eltern – anwesend, um sich an unseren Meisterwerken zu erfreuen.

Moderiert von Paulina Michal und Max Alba, 12c, war die Atmosphäre von guter Musik, Witz und Enthusiasmus geprägt. Nachdem die drei verantwortlichen Lehrer – Frau Kahanková, Herr Kudela und Frau Helmbold – traditionsgemäß ihre Blumensträuße aus Dankbarkeit für ihre unermüdliche Beihilfe bei den Projekten erhielten, folgte eine kurze Vorstellung der Kunstthematik durch Frau Helmbold. Sie, die ihre Rede mit einzigartigen Zitaten aus den Portfolios der „Kunstkinder” füllte, war sichtlich, zusammen mit ihrer Komplizen Jana K., besonders stolz auf die Leistung ihrer Schüler.

Einige dieser Zitate sind hier vorzufinden:

“Endlich Ende passiver Panik, oder wie ich mein Thema gefunden habe“ – Wie schon meine Überschrift andeutet, war die Themasuche nicht gerade ein Spaziergang.“ (Petra Bobková)

„Mit unserem Thema „Neben-, gegen-, miteinander“ hat der Tisch vieles zu tun. Der Platz am Tisch ist schon für Jahrtausende ein Ort, wo sich Menschen zusammentreffen und dort zusammensitzen oder essen, sich unterhalten und verschiedene angenehme als auch unangenehme Sachen behandeln. Ein Tisch ist wahrscheinlich der symbolischste Platz, wo Menschen neben-, gegen- und miteinander sind.“ (Petr Müller)

„Das Design der Lampe ist in striktester Art und Weise minimalistisch und funktionalistisch, ohne nur ein Bauteil verbaut zu haben, welches keine Funktion hätte. … Somit folgt das Design der Lampe vollkommen den Grundsätzen des Bauhauses.“ (Max Alba)

Anschließend wurden einige Kunstwerke und Musikstücke parallel präsentiert. Besonders hier, als die Künstler persönlich ihre Freuden und Strapazen der Projektarbeit vorstellen konnten, erreichte der Nachmittag seinen Höhepunkt; und es gab auch vielerlei Überraschungen.
Wer hätte gedacht, dass Sabina, ein eher schüchternes Mädchen im Unterricht, eine derartig wunderbare Stimme hat? Natürlich war Kryštof typisch er selbst, als er sagte, dass seine Engelsskulptur nur vier Tage zur Fertigstellung benötigte, wohingegen Garance für ihr perlenbesticktes Kleid ganze drei lange Monate schuften musste. „Jan’s” und „Honey’s Spaziergag” dürfen auch nicht vergessen werden, sowie auch Alois’ „vielfältige” Pferde, Paulinas -wie man es von ihr nicht anders gewohnt ist - Bombenauftritt und Petrs wahrhaftig leuchtenden Tisch.

Nach Vollendung der Vorstellungen waren das Büffet und die Ausstellung offiziell eröffnet; und wie alle Veranstaltungen an der DSP, endete auch dieses „Happening” mit der Eröffnung des Büffets.

Alles in Allem, amüsant. 
Peter Pedersen