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Begriffserläuterungen: Job, Arbeit und Beruf

Job oder Arbeit?
aus: wikipedia.org (der freien Enzyklopädie)

Der Begriff Job bezeichnet in der Umgangssprache eine (vorübergehende) einträgliche Beschäftigung zum Zwecke des Geldverdienens
einen Arbeitsplatz, Stellung
eine berufliche Tätigkeit
eine Gestalt bzw. ein Buch des Alten Testaments, siehe Ijob
in der Datenvereinbarung einen einzelnen vom Betriebssytem abzuarbeitenden Auftrag

Das Wort Arbeit bezeichnet:die zielgerichtete, zweckgebundene menschliche Verrichtung allgemeiner Art, siehe Tätigkeit in der Arbeitswissenschaft einen Beruf in der Philosophie die bewusste schöpferische Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur und der Gesellschaft, siehe Arbeit (Philosophie) in der Soziologie die zielbewusste und sozial durch Institutionen abgestützte Tätigkeit, siehe Arbeit (Soziologie) in der Volkswirtschaftslehre einen Produktionsfaktor, siehe Arbeit (Ökonomie), oft einschränkend nur als bezahlte Arbeit; siehe auch Arbeit (Marxismus) in der Physik eine Energiemenge, das Produkt aus Kraft und Weg, siehe Arbeit (Physik) in der Theologie ist die Arbeit ein Gut für den Menschen, weil er durch die Arbeit nicht nur die Natur umwandelt und seinen Bedürfnissen anpasst, sondern auch sich selbst als Mensch verwirklicht, ja gewissermaßen "mehr" Mensch wird. in der Wirtschaft die Renditeerzielung durch angelegtes Geld (das Geld arbeitet) im holzverarbeitenden Gewerbe die zeitliche Volumenänderung von Holz (das Holz arbeitet)

Beruf
Unter dem Beruf versteht man diejenige institutionalisierte Tätigkeit, die ein Mensch für (a) finanzielle oder (b) herkömmliche Gegenleistungen oder (c) im Dienste Dritter regelmäßig erbringt, bzw. für die er ausgebildet, erzogen oder berufen ist. Im Allgemeinen dient die Ausübung eines Berufes der Sicherung des Lebensunterhaltes. Die erwirtschafteten Geld-, Sach- oder Tauschleistungen dienen der Stillung der persönlichen Bedürfnisse oder denen der sozialen Gemeinschaft (z.B. der Familie), der der Ausübende angehört. Dazu gehören in erster Linie die Ernährung, die Bekleidung, der (häusliche) Schutz vor Gefahr und Krankheit und die Vorratsbildung. Darüber hinaus üben viele Menschen berufsähnliche Tätigkeiten, die nicht oder nur indirekt entlohnt werden (durch soziale Anerkennung oder persönliche Befriedigung). Ehrenämter, amateurhaft ausgeübte Tätigkeiten (z.B. Kunst oder Sport) und intensiv betriebene Hobbys bilden daher Schnittmengen zum "Beruf".

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