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Hoch schulen? Downsizing?

1. Mit Mühe kaum, geklettert auf nen Baum?

2. Wer bin ich? Bin ich? Spinn ich?

Erfahrung zählt viel, gerade in Bezug auf Talent und Fähigkeiten. Auf sich selbst kann man sich auch gut verlassen. Je mehr man etwas ausprobiert, desto eher lernt man auch, sich selbst besser einzuschätzen.
Daher ist der zweite Schritt zur Berufslizenz, dass man testet, probiert, goutiert, praktiziert. Da reichen Einschätzungen von Eltern und Lehrern oft nicht aus. Arbeitsgemeinschaften, Projekttage, Praktikas helfen hier. Wer diesen Schritt macht, sollte keine Angst davor haben, auch mal etwas nicht zu können. Gesteht man sich eigene Schwächen ein, kann man viel besser damit umgehen. Damit erspart man sich spätere Enttäuschungen. Es geht schließlich nicht darum, anderen etwas zu beweisen, sondern Gutes (manche meinen "das Beste") aus sich heraus zu holen.
Warum nicht mal eine kleine Liste machen?


Titel: Erfahrungssammler
Folgende Fragen können beim Notieren helfen:
Welche Erfahrungen wurden bisher gemacht?
Was hat einem besonders gut gefallen?
Was ist einem leicht gefallen?
Wo hätte man gerne noch mehr getan?
Welche Sachthemen waren interessant?
Welche Leute fand man besonders interessant?
Hat man Vorbilder erlebt - so möchte ich auch mal werden?

3. Und nun? Was tun?

Man hat sich nun orientiert. Man weiß ein wenig mehr von den eigenen Talenten und Fähigkeiten. Und nun? Das Ziel? Wie finden? Hier hilft es zu konkretisieren, die Vorstellungswelten einzugrenzen. Das kann man ganz gut online mit der Infobase (Berufsdatenbank) von "www.machs-richtig.de" umsetzen.
Das ist nicht immer einfach. Einmal bekommt man gesagt: Mach was, was Geld bringt. Aber die Orienierung an Arbeitsmarktdaten (Was bringt zur Zeit Geld?) ist, was ihre Prognosezuverlässigkeit angeht, eben nur eine Vorhersage. Was dann in Zukunft eintritt ist unklar. Nachhaltiger ist, mehr von den eigenen Zielen, Wünschen, Talenten und Fähigkeiten auszugehen. Diese sind konstanter und sie stärken die Motivation. Das hilft selbst schwierige Zeiten durchzustehen.
Online informieren ist dabei auch eine gute Strategie.
Also was ergeben für einen die Berufsdatenbank?
Die Studieninfos der HRK online?
Die Datenbank der Arbeitsagentur (BerufeNET)?
Was läßt sich jetzt sagen?
Was könnte für einen in Frage kommen?
Step 3 einer Lizenz zum Beruf.

4. Ich werde Millionär. Ist ja nicht schwer.

Gut. Ein Ziel. Da ist dann noch die Frage der Währung. Und: Nicht jeder Weg verläuft geradlinig. Wir hatten das in Step 3: Wer seine Fähigkeiten gut kennt (und richtig einschätzt), der hat Chancen, auch mäandrierend sein Ziel zu erreichen. Die Moldau schafft es, Sie schaffen es dann auch.
Der erste Beruf muss ja auch nicht gleich der letzte sein. Erstmal Programmierer werden, dann als Arzt High-Tech-Geräte entwerfen? Solang einen die Interessen und Talente tragen, kann der Weg doch eine schöne und interessante Perspektive haben. Man staunt später oft, was man alles so "von früher her" gebrauchen kann.
Wichtig ist: Jetzt einmal loslegen.
Entscheiden Sie sich.
Rückmeldungen (Feed-Back) beachten,
einen ständigen Verbesserungsprozess der eigenen Berufs- und Lebensziele angehen.

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