Leitbild des Kindergartens

Der Kindergarten ist integraler Teil der Deutschen Schule Prag. Die DSP ist eine deutsch-tschechische Begegnungsschule. Hier begegnen sich Kinder aus Familien unterschiedlicher Kulturkreise und Nationen. Wir möchten den Kindern die deutsche Sprache, Kultur und Traditionen sowie ein wirklichkeitsgerechtes Deutschlandbild nahebringen. Dieses wird später in der Schule ergänzt durch Themen aus der Kultur und Geschichte Tschechiens und den Erwerb der tschechischen Sprache. Auf diese Weise wirkt sie im Sinne gegenseitiger Achtung und Toleranz und trägt zur Völkerverständigung in Europa bei. Der Internationalität des Standortes folgend öffnet sich die Schule auch für Schüler anderer Nationalitäten. Die frühe Erfahrung mit Menschen anderer Herkunft wird damit gefördert und wirkt somit im Sinne internationaler Verständigung und Erziehung zum Frieden. (vgl. Leitbild im Schulprogramm der DSP).

Räumlichkeiten

Der Kindergarten liegt neben der DSP in einem separaten Gebäude. Ein großzügiger Eingangsbereich wird den Jahreszeiten oder den Projektthemen entsprechend dekoriert und heißt alle Kinder und Eltern willkommen. Es gibt drei große, lichtdurchflutete Gruppenräume mit direktem Zugang in den Gartenbereich. Zwei davon haben eine Spieletage. Ein Vielzweckraum lädt die Kinder zum Toben und Spielen an Regentagen ein. Dort steht ein Klettergerüst mit Rutsche und es gibt große Schaumstoffelemente für eine Bewegungsbaustelle. Nach kurzem Wegklappen der Kletterwand verwandelt sich dieser Raum auch in einen Theaterraum. Kinder lieben unsere kleinen Puppentheatervorführungen im Laufe des Jahres. Ein separater Kreativraum ist wohl in den wenigsten Kindergärten zu finden. Wir nutzen diesen Raum fast täglich für unsere Kreativförderung der Kinder innerhalb der Projekte. Am Nachmittag finden dort unsere Arbeitsgemeinschaften, wie Töpfern und Malen, statt. Das Badezimmer mit den Toiletten wurde so konzipiert, dass dort auch kleine Experimente mit Wasser durchgeführt werden können. In der Küche können sich die Kinder den ganzen Tag Getränke selbst holen. Das gibt den Kindern das Gefühl, selbstständig und zuhause zu sein. Die funktionsgerechte und kindgerechte Ausstattung der Räumlichkeiten sollen den Kindern Geborgenheit und Vertrauen vermitteln. Für die freie Entfaltung und Entwicklung stehen den Kindern im freien Spiel alle Türen des Kindergartens offen. So haben die Kinder die Möglichkeit, bei anderen Freispielangeboten als denen in der eigenen Gruppe mitzumachen und mit älteren oder jüngeren Kindern zu spielen. In der Regel bleiben die Kinder die ersten zwei Jahre bei einer Erzieherin und wechseln dann in die Vorschulgruppe.

Der Garten

Der Garten ist von einem bekannten deutschen Gartenarchitekten nach ökologischen Erkenntnissen angelegt worden. In diesem naturnahen Außenspielbereich bleibt für die Kinder viel Platz zum Entdecken und Experimentieren. Hölzer, Wasser, Steine, Sand und Pflanzen sind die Hauptmerkmale dieses Bereiches, der Kinder zum fantasievollen Spiel anregt. Es gibt einen künstlichen Wasserlauf, eine Pumpe, drei Sandkästen, zwei Kletterbäume, Balancierbalken, einen Weidentunnel, eine Vogelnestschaukel, eine Doppelrutsche und ein Spielhaus.

Pädagogisches Personal

In unserem Kindergarten arbeiten Erzieherinnen und pädagogische Mitarbeiter. Alle Mitarbeiter/innen sind zuverlässig, verantwortungsvoll, motiviert und engagiert und besuchen regelmäßig Fortbildungen. Jede/r Mitarbeiter/in ist bestrebt, jedes einzelne Kind so anzunehmen, wie es ist, und es optimal zu unterstützen und zu fördern. Dieses gelingt vorwiegend durch eine gute und eingespielte jahrelange Teamarbeit. Zusätzliche Unterstützung erhalten wir von einer Kinderärztin, von einer Logopädin, von einem Psychologen und einer Heilpädagogin, die uns und auch den Eltern in besonderen Fällen zur Verfügung stehen. In unseren Teamsitzungen haben wir folgende Schwerpunkte:  Projektplanung für das ganze Jahr  Austausch von Fachliteratur  Fallbesprechungen, zu denen auch teilweise Psychologen oder Heilpädagogen eingeladen werden  Planung und Vorbereitung von Festen und Veranstaltungen Die regelmäßig durchgeführten Projekttage, an denen die Eltern teilnehmen können, erfordern ein hohes Maß an Planung, Vorbereitung und Durchführung.

Unser Kindergarten als Ausbildungsstätte

Unser Kindergarten hat sich als Ausbildungsstätte für zukünftige Erzieher/-innen und Sozialpädagogen bewährt. Seit einigen Jahren haben wir feste Ausbildungsabkommen mit Fachschulen und Fachhochschulen aus Deutschland, die uns regelmäßig ihre Auszubildenden schicken. Wir stehen in engem Kontakt zu den Dozenten und freuen uns über eine große Zufriedenheit der Praktikanten und Fachschulen.

Kindergartenkonzept

Der Grundgedanke ist die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes, die Förderung der Selbstständigkeit und Ganzheitlichkeit. Alle Sinne des Kindes werden gefördert, d.h. eine Bildung mit Kopf, Herz und Hand. In unserem Kindergarten gibt es folgende pädagogischen Ziele und Förderbereiche:

1. Wertschätzender Umgang bei der Vermittlung der deutschen Kultur, Sprache und Tradition

2. Interkulturelle Erziehung zur Toleranz und Wertschätzung anderer Kulturen

3. Förderung der kognitiven und emotionalen, kreativen Fähigkeiten

4. Sprachliche Bildung, altersgemäße Sprachkenntnisse der deutschen Sprache

5. Naturwissenschaftliche und technische Bildung (hohe Erinnerungsfähigkeit durch Experimente)

6. Mathematische Bildung (geometrische Figuren, Zahlen, Zeit, Messen, Umgang mit Geld, Schütten, Gießen...)

7. Wahrnehmungsfähigkeit der Natur und Umwelt, Umwelterziehung, Umgang mit unseren Ressourcen (Mülltrennung, Verhalten in der Natur, Lärm...)

8. Medienkompetenz (Umgang mit dem Computer, TV, Werbung...)

9. Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung (sinnliche Erfahrung ermöglicht zugleich Lernen)

10. Musikalische Erziehung

11. Bewegungserziehung

12. Gesundheitliche Bildung und Erziehung (Verkehrserziehung, Unfallverhütung, gesundes Kochen...)

13. Ethische und religiöse Bildung

14. Vorbereitung auf das 1. Grundschuljahr (Vorschulerziehung) in Abstimmung mit den Lehrern und Erziehern der Grundschule der DSP

Unsere Projektarbeit soll kein Schulwissen vermitteln, sondern die Kinder „öffnen”. Sie sollen lernen zu hinterfragen, auszuprobieren, zu entdecken und zu untersuchen. Das Interesse des Kindes soll geweckt werden und Kreativität gefördert werden. Die Kinder sollen „begreifen”! Sie sollen mit Herz und Hand lernen. Dann kann die Schule auch später Spaß machen. Die Themen für die Beschäftigungen werden ausgehängt und sollen in der Familie vertieft werden. Weitere Informationen erhalten Sie durch die Erzieherin. Seit einiger Zeit arbeiten wir mit den Kindern an Projekten, d.h. Themen aus der Astronomie, Musik, Physik, Heimat- oder Erdkunde, Biologie, Jahreszeiten, Feste und Feiertage usw... werden in den Gruppen möglichst vielseitig und ganzheitlich behandelt und durch unseren Projekttag abgerundet. An dem Projekttag können sich gerne Eltern beteiligen. Die Kinder besuchen dabei verschiedene Stationen, an denen sie ihr frisch erworbenes Wissen spielerisch anwenden und/oder vertiefen können. Durch diese Beschäftigungen sollen sich die Kinder intensiv mit einem Thema auseinandersetzen. Einmal in der Woche turnen wir mit den Kindern. Auch die frühmusikalische Erziehung steht bei uns auf dem Programm. Mit Hilfe von OrffInstrumenten werden die Kinder musikalisch gefördert.

Literacy-Erziehung für alle Kinder im Kindergarten

Martin R. Textor: Deutschförderung Mit dem Begriff "Literacy" werden nicht nur die Fähigkeiten des Lesens und Schreibens bezeichnet, sondern auch Text- und Sinnverständnis, Erfahrungen mit der Lese- und Erzählkultur der jeweiligen Gesellschaft, Vertrautheit mit Literatur und anderen schriftbezogenen Medien (inkl. Internet) sowie Kompetenzen im Umgang mit der Schriftsprache. Wir möchten die Sprachentwicklung Ihrer Kinder fördern und den Wortschatz verbessern und erweitern.  Darum dürfen unsere Kinder von Freitag bis Montag sich ein Buch aus dem Kindergarten ausleihen. Wir nennen das Projekt „Lese-Füchse“, denn Lesen und Vorlesen macht schlau. Es soll Ihnen als Anregung dienen, Ihr Kind gemeinsam mit uns noch besser zu fördern.  Jeder Erzieher liest 3-5 Mal in der Woche vor.  Bei den Projekttagen ist mindestens eine Station für die Förderung der deutschen Sprache vorgesehen. Hier sollen gezielt der Wortschatz und der Satzbau der Kinder dem Thema entsprechend verbessert werden.  Die Vorschulkinder haben eine „Wort-Dose“. Den Kindern unbekannte Wörter kommen hier hinein und werden von Zeit zu Zeit spielerisch abgefragt.  Die Kinder stellen ein Bilderbuch her und diktieren den Text einer Erzieherin, den sie dann zum Bild klebt.  Kinder unterscheiden Worte phonetisch, z.B. durch Reimwörter suchen, Gegensätze finden und malen Bilder zum richtigen Buchstaben malen.

Deutschförderung für Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist

 Sprache soll Spaß machen. Deshalb unterbinden wir nicht, wenn ein Kind seine Muttersprache spricht.  Grundsätzlich antworten die Erzieherinnen aber nur in deutscher Sprache. (Empfohlen vom Institut für Frühpädagogik und dem Bundesministerium für Familie)  Bis zum Eintritt in die Vorschulgruppe hat das Kind Zeit, sich an die neue Sprache zu gewöhnen. Individuelle zusätzliche Förderung ist durch Praktikanten gegeben, die sich mit einzelnen Kindern gezielt mit Sprachspielen und Bilderbüchern beschäftigen können.  In der Vorschulgruppe erhält das Kind zusätzlich eine tägliche 30-minütige Förderung in der deutschen Sprache von einer Erzieherin.  Der Entwicklungsverlauf bei der Deutschförderung wird von der Gruppenerzieherin beobachtet. Dabei gelten folgende Kriterien: 1. Ist das Kind motiviert? 2. Hat es eine kommunikative Begabung? 3. Kann es kurze Inhalte einer Bildgeschichte erfassen und wiedergeben? Diese 3 Kriterien dienen der Evaluation des Kindes und führen zu einer Empfehlung zur Einschulung seitens des Kindergartens oder nicht.

Arbeitsgemeinschaften

Vorschularbeit In allen Gruppen wird „Vorschularbeit“ geleistet und alle Förderbereiche werden ganzheitlich angesprochen. In der Vorschulgruppe wird dieses noch intensiviert. Um den Kindern einen gleitenden Übergang in die Grundschule zu ermöglichen, legen wir großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit der Schule. Gemeinsam mit den Lehrkräften wird frühzeitig ein individueller Förderbedarf bei Kindern festgestellt. Hierzu wird ein individuelles jährliches Portfolio von jedem Kind erstellt. So lässt sich ein Förderbedarf gut ermitteln und Förderprogramme können angeboten werden. Durch die altershomogene Gruppe kennen sich die Kinder bereits gut bei der Einschulung. Eine gemeinsame Übernachtung im Kindergarten oder in der Umgebung in einem Hotel und das gemeinsame Schultütenbasteln bringt die Gruppe näher zusammen. Höhepunkt für die Vorschulkinder ist die Teilnahme am Unterricht in der 1. Klasse. In der Vorschulgruppe wird mit allen zeitgleich spielerisch eine Beschäftigung zum Projekt durchgeführt. Somit werden die Kinder schon auf den Unterricht eingestimmt. Die Kinder lernen bereits, wie in der Schule im Team zu arbeiten und erlangen damit Sozialkompetenzen. Die Ausdauer und Konzentration werden gezielt gefördert. Es findet außerdem ein Vorschulelternabend mit Grundschullehrern und der Schulleiterin statt. So werden die Eltern bestens bereits vor der Einschulung informiert. Töpfern Musikalische Früherziehung Fußball Tanzen Hip-Hop Kreatives Gestalten Sticken

Pädagogische Zielsetzung

Am Ende der Kindergartenzeit sollte das Kind folgendes können: 1. Größen, Formen, Farben und Mengen unterscheiden, 2. Texte und Inhalte erfassen, über einen ausreichenden Wortschatz verfügen, 3. kritisch denken und beobachten, 4. über einen Zeitraum hinweg konzentriert arbeiten, 5. feinmotorische Aufgaben ausführen, 6. selbstsicher sein, sich in eine Gruppe eingliedern können. Öffentlichkeitsarbeit Besonders wichtig finden wir es, unsere Arbeit möglichst transparent zu machen. Eltern finden im Internet unter www.dsp-praha.org/kindergarten deshalb alle Ereignisse im Terminkalender und in der Fotogalerie aktuell und genau beschrieben. Weiterhin werden die Eltern in regelmäßigen Abständen zu unseren Projekttagen eingeladen. So erfahren sie, was im Kindergarten geschieht. Auch in Zeitungsberichten und Radiosendungen wird über unseren Kindergarten berichtet. Öffentliche Auftritte mit Musik und Tanz lenken ebenfalls die Aufmerksamkeit auf unseren Kindergarten. Kindergartenordnung Verbindlichkeit Die Kindergartenordnung wird den Erziehungsberechtigten bei der Anmeldung ausgehändigt und durch Unterschrift auf dem Aufnahmebogen in ihrer jeweiligen Fassung als verbindlich anerkannt. Dadurch kommt ein Vertragsverhältnis zwischen dem Träger des Kindergartens und den Eltern zustande. Diese Kindergartenordnung gilt ab 25. Januar 2017. Aufnahmekriterien Der Kindergarten nimmt Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr (das Kind sollte selbstständig auf die Toilette gehen können) bis zum Beginn der Schule auf. Da wir nur eine begrenzte Anzahl von Kindergartenplätzen haben, werden Kinder aufgenommen, 1. - die deutschsprachig sind 2. - deren Eltern an einer deutschsprachigen Erziehung interessiert sind. Wichtig für Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist! Diese Kinder bekommen in der Vorschulgruppe einen zusätzlichen Deutschunterricht. Die Eltern sind aufgefordert nach Anweisung des Kindergartens eine gute Förderung zu ermöglichen und zu unterstützen. Der Kindergarten wird jedes Jahr im März/April einen Sprachverständigungstest durchführen und auf zusätzlichen Bedarf von privater Förderung hinweisen. Vor der Einschulung muss das Kind an einem Schuleignungstest teilnehmen. Der Besuch des Kindergartens allein berechtigt nicht zur Aufnahme in die Deutsche Schule Prag. Der Kindergarten spricht eine generelle Empfehlung zur Einschulung aus. 13  Der Eintritt in den Kindergarten kann ganzjährig erfolgen, vorausgesetzt, es sind freie Plätze verfügbar. Das Kindergartenjahr beginnt am 1. September eines jeden Jahres.  Der Träger legt die Grundsätze für die Aufnahme der Kinder in den Kindergarten fest. Wichtig Die Aufnahme erfolgt nach Vorlage: 1. der Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung, dass das Kind frei von ansteckenden Krankheiten ist. Diese ist unbedingt am 1.Kindergartentag mitzubringen. 2. eine Kopie des Kinderausweises oder Reisepasses 3. des Aufnahmeformulars 4. des Impfbogens 5. der Erklärung über das Einverständnis mit der Kindergartenordnung Abmeldung 1. Die Abmeldung muss schriftlich mindestens 4 Wochen zum Monatsende erfolgen. 2. Einer Abmeldung bedarf es nicht, wenn das Kind in die DSP überwechselt. Kündigung durch den Träger 1. Bei wiederholten schwerwiegenden Verstößen gegen die Kindergartenordnung kann das Kind mit Wirkung zum Monatsende vom Besuch des Kindergartens ausgeschlossen werden. 2. Bei wiederholtem Ausbleiben der Kindergartenbeiträge. Besuch des Kindergartens, Öffnungszeiten, Ferien 1. Im Interesse des Kindes und der Gruppe soll der Kindergarten regelmäßig besucht werden. 2. Muss ein Kind vom Unterricht fernbleiben, ist die Erzieherin zu informieren. 3. Die Kindergartenferien sind identisch mit den Schulferien der Deutschen Schule Prag und werden vom Träger festgelegt. 4. Der Kindergarten ist von 7.45 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. 5. Am Tag vor und nach den Sommer- und vor den Weihnachtsferien schließt der Kindergarten bereits um 11.20 Uhr! 6. Die Kinder können von 7.45-8.30 Uhr gebracht werden. 7. Um einen reibungslosen Kindergartenverlauf zu gewährleisten, sollen die Kinder pünktlich um 11.45, 12.45, 13.30, 14.30 und zwischen 14.30 und 16.00 Uhr abgeholt werden. Nur in dringenden Fällen (z.B. Arztbesuch) können nach vorheriger Absprache Ausnahmen gemacht werden. Nach 14.30 kann man die Kinder flexibel bis 16.00 Uhr abholen. 8. Für persönliche Gespräche und Beratung kann mit der Erzieherin ein Termin vereinbart werden. 14 Aufsicht 1. Die erzieherisch tätigen Mitarbeiter sind während der Öffnungszeit des Kindergartens für die ihnen anvertrauten Kinder verantwortlich. 2. Die Erzieherin übernimmt und entlässt die Kinder in den Räumen des Kindergartens. 3. Für den Weg zum und vom Kindergarten sind die Eltern verantwortlich. 4. Werden die Kinder nicht von ihren Eltern abgeholt, muss dieses vorher schriftlich der Erzieherin mitgeteilt werden. Dies gilt auch für Geschwister und Verwandte. Personen unter 12 Jahren dürfen die Kinder nicht vom Kindergarten abholen. 5. Bei Veranstaltungen mit Eltern übernehmen die Eltern die Aufsicht, es sei denn, die Erzieherin übernimmt sie offensichtlich. Versicherungen Die Kinder sind gegen Unfall versichert: 1. während des Aufenthaltes im Kindergarten und während aller Veranstaltungen des Kindergartens außerhalb seines Grundstückes (Spaziergang, Fest etc.). 2. Der Weg zum Kindergarten und zurück ist nicht versichert. Regelung bei Krankheitsfällen  Kinder dürfen den Kindergarten während der Dauer einer Erkrankung nicht besuchen.  Leidet das Kind an einer ansteckenden Krankheit, ist der Kindergarten unverzüglich zu unterrichten. Gleiches gilt, wenn Familienmitglieder an einer ansteckenden Krankheit leiden.  Die Wiederzulassung des Kindes zum Besuch des Kindergartens erfolgt nach Vorlage eines ärztlichen Attestes.  Erkrankungen allgemeiner Art sollen ebenfalls dem Kindergarten gemeldet werden.  Personen, die an einer ansteckenden Krankheit leiden, dürfen den Kindergarten n i c h t betreten.  Laut Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten beim Menschen können nach § 46 die zuständigen Behörden beim Auftreten übertragbarer Krankheiten die Schließung der Einrichtung anordnen. Der Beitrag wird in diesem Fall nicht erstattet. 15 Kosten Mitglieder der Bürgervereinigung Übrige Kindergarten bis 1230 111 000 Kč 116 000 Kč Kindergarten bis 1330 120 000 Kč 125 000 Kč Kindergarten bis 1430 140 000 Kč 145 000 Kč Kindergarten bis 1600 155 000 Kč 160 000 Kč Der Mitgliedsbeitrag für die Bürgervereinigung beträgt 5 000 Kč pro Mitglied und Schuljahr. Bitte überweisen Sie die Anmeldegebühr sowie den Kindergartenbeitrag erst nach Erhalt der Rechnung! Alle Zahlungsmodalitäten werden Ihnen von der Verwaltung zugesandt. Das Kindergartengeld für Geschwister können Sie im Internet unter Schulgeld finden. Die Einmalige Anmeldegebühr beträgt 19 000 Kč. Verwaltung: Frau Špetová, Tel : 235 300 481 1. Eine Anpassung des Beitrages an die Kostensteigerung bleibt dem Träger vorbehalten. 2. Die Anmeldegebühr in Höhe von 19.000 Kč ist bei der Aufnahme zu entrichten. Eine Rückerstattung ist nicht möglich. 3. Da das Kindergartengeld eine Beteiligung an den gesamten Betriebskosten des Kindergartens darstellt, ist es auch bei längerem Fehlen und bis zum Ausscheiden des Kindes voll zu bezahlen. 4. Der Anspruch auf einen angemeldeten Kindergartenplatz erlischt nach zwei Wochen, wenn nicht eine schriftliche Benachrichtigung an den Kindergarten über das Fernbleiben des Kindes vorliegt. Die Anmeldegebühr wird nicht zurückgezahlt. Einzahlungen (bitte erst nach Erhalt der Rechnung) Anmeldegebühr & Kindergartengeld Mitgliedschaftsbeitrag Bank: ČSOB Bank: Expobank CZ as Kontonummer: 731 928 83/0300 Kontonummer: 500 915 0104/4000 Bank-Code: 0300 Bank-Code: 4000 IBAN: CZ76 0300 0000 0000 7319 2883 IBAN: CZ 39 4000 0000 0050 0915 0104 BIC/SWIFT: CEKOCZPP BIC: EXPNCZPP Anmerkung: Name des Mitgliedes Schulausflüge Bank: ČSOB Kontonummer: 240 806 759 /0300 IBAN: CZ97 0300 0000 0002 4080 6759 BIC/SWIFT: CEKOCZPP Die Ausflüge können auch in bar in der Schulverwaltung bezahlt werden. 16 Mittagessen Wir möchten gerne den Kindern ein gesundes, abwechslungsreiches und gutes Essen anbieten. Unser Essen wird mit frischen Zutaten und nach neuesten Erkenntnissen zubereitet. Das Essen wird in der Cafeteria der DSP bezahlt oder bei der unten stehenden Bankverbindung überwiesen. Eine Überwachung des Kontostandes und das Abbestellen des Menüs sind mit Hilfe eines Kennwortes am Computer möglich. Für die Agenda ist Frau Romana Vršecká von der Firma Zátiší Catering Group, a.s. verantwortlich. Kontakt: romana.vrsecka@zatisigroup.cz Tel. +420 734 181 636 Kontonummer: 613 6232/0800, Variables Symbol: Ihr Login, Schülername Kindergartenelternbeirat 1. Der Kindergartenelternbeirat ist die Vertretung der Eltern der in den Kindergarten aufgenommenen Kinder. 2. Pro Kindergartengruppe wird ein Elternbeirat und sein Stellvertreter für die Dauer eines Jahres gewählt. 3. Der Elternbeirat wird auch nach den Satzungen der DSP gewählt und zu den Sitzungen des Elternbeirates der Schule eingeladen. 4. Der Elternbeirat vermittelt zwischen Elternschaft und Kindergartenleitung. 5. Der Elternbeirat hat die Aufgabe, die Erziehungsarbeit im Kindergarten zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Träger zu fördern.